Zeit zum Schreiben finden

„Aber ich hab doch keine Zeit …“ Kennen Sie das?

Viele Autoren schreiben in ihrer Freizeit. Neben dem Job, neben der Familie. Am Feierabend oder am Wochenende. Viele beklagen sich aber auch, dass sie eigentlich gar keine Zeit dafür haben. Wie also kann man es schaffen, sich täglich wenigstens ein paar Minuten abzuzweigen? Hier ein paar Motivationstipps:

Jeden Tag ein bisschen

Versuchen Sie, jeden Tag zu schreiben, auch wenn es nur hundert Wörter sind. Machen Sie es zu einem täglichen Ritual. Jeden Morgen beispielsweise, bevor Facebook gecheckt wird oder Sie die E-Mails lesen, schreiben Sie einen kleinen Text. Es kann auch etwas mehr sein, eine Szene in Ihrem Roman zum Beispiel.

Viele Autoren haben das Problem, dass sie überhaupt erst einmal mit dem Schreiben beginnen müssen. Ist jedoch diese Hürde genommen, fließt es oft von allein.

Ziele setzen

Setzen Sie sich ein Ziel: Wie viele Seiten wollen Sie in dieser Woche schreiben? Denken Sie dabei daran: „Auch Kleinvieh macht Mist.“ Selbst wenn Sie täglich nur einen Absatz schreiben, kommen Sie irgendwann ans Ziel. Es bringt nichts, wenn Sie sich ein unrealistisch hohes Ziel stecken, das dann doch nicht erreicht wird. Kleine Etappenziele fördern zudem die Motivation.

Regelmäßig schreiben

In zahlreichen Schreibratgebern wird empfohlen, jeden Tag zu schreiben und dabei keine Ausnahmen zu machen. Okay, an manchen Tagen wie Geburtstagen, Feiertagen oder Krankentagen entsteht vielleicht mal eine Lücke, aber machen Sie es sich doch zur Gewohnheit, jeden Tag ein bisschen zu schreiben – und seien es nur die genannten hundert Worte.

Statistiken führen

Anhand einer Tabelle oder einer Grafik können Sie verfolgen, wie viel Sie tagtäglich geschrieben haben. Sehr viele Autoren motiviert eine solche Liste, denn sie möchten ungern eine Null eintragen. Wer sich beispielsweise mit Excel auskennt, kann schnell aus einer Liste eine Grafik erstellen und bekommt seine Fortschritte so noch deutlicher zu sehen.

Achten Sie auf Ihr Umfeld

Einige Autoren können sehr gut schreiben, wenn im Hintergrund Musik zu hören ist oder sogar der Fernseher brabbelt. Andere wiederum brauchen eine ganz ruhige Umgebung. Finden Sie heraus, in welcher Umgebung Sie am liebsten schreiben. Und bitten Sie die Menschen in Ihrem Umfeld, auf Sie Rücksicht zu nehmen. Ein Schild an der Tür mit der Aufschrift „Bitte Ruhe, ich schreibe!“ kann Wunder bewirken.

Nicht jeder kann steif am Schreibtisch sitzen und schreiben. Versuchen Sie auch hier mehrere Varianten. Gemütlich auf dem Sofa, den Laptop auf dem Schoß, und eine Tasse Tee in Reichweite? Im Café an der Ecke, im Restaurant, im Park? Sie werden sicherlich schnell Ihren Lieblingsplatz gefunden haben.

Nutzen Sie leere Zeit

Im Leben verbringt man unheimlich viel Zeit mit Warten. Im Wartezimmer Ihres Arztes oder an der Bushaltestelle. Auch diese Zeit lässt sich zum Schreiben nutzen. Besorgen Sie sich ein Netbook oder ein Tablet mit zusätzlicher Tastatur. Notfalls tun es auch ein Block und ein Stift. Gehen Sie niemals ohne etwas zu schreiben aus dem Haus. Zum einen, weil unterwegs tolle Ideen entstehen können, zum anderen, weil Sie so jegliche ansonsten verlorene –„leere“ – Zeit nutzen können. Auch ein Diktiergerät kann eine sinnvolle Anschaffung sein. Prüfen Sie Ihr Handy! Vielleicht hat es ja eine Audio-Memo-Funktion.

Sie haben den ein oder anderen Tipp schon ausprobiert? Welcher hat bei Ihnen funktioniert? Sie haben ganz andere Ideen, wie Sie sich zum täglichen Schreiben motivieren? Dann verraten Sie uns diese. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.


Über die Autorin:

13Kathrin Bolte arbeitet seit 10 Jahren in ihrer eigenen Agentur für Onlinemarketing und hat sich hier auf das Social Media Marketing und die Pressearbeit spezialisiert. Sie arbeitet zudem als freie Redakteurin, ist Blogger mit Leib und Seele und entwirft Marketingkampagnen für Autoren. Bei den Romanmentoren kümmert sich sie um alle Belange der Pressearbeit und den Social Media Bereich. Weitere Informationen unter www.kathrin-bolte.de